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| Quelle: moviepilot.de |
Inhalt: The Wolf of Wall Street basiert auf der gleichnamigen Autobiographie des Börsenmaklers Jordan Belfort, der im Film von Leonardo DiCaprio verkörpert wird. Das Wall Street-Drama widmet sich dem Aufstieg und Fall des New Yorker Brokers. Der Millionär Jordan Belfort war in den 1990ern in krumme Börsengeschäfte und einen Korruptionsskandal verwickelt. Der Broker wurde 1998 wegen Geldwäsche und Wertpapierfälschung angeklagt und musste anschließend für 22 Monate ins Gefängnis. Außerdem führte er ein ausschweifendes Partyleben und hatte ein ernsthaftes Drogenproblem. (Quelle: moviepilot.de)
Meine Meinung: Der Film wurde allgemein sehr angepriesen. Mit mehreren Oscarnominierungen hatte ich also sehr hohe Erwartungen an den Film, der mir angeblich einen EInblick in das Leben eines New Yorker Brokers geben sollte. Drei Stunden Drogen, Sex und Bargeld, wobei die Stimmung immer wieder zwischen exsessiver Partystimmung und katastrophalem, durch Drogen beeinflusstem, Absturz wechselte. Dazu kam, dass man zu keinem Zeitpunkt auch nur die kleinste Beziehung zu einem der Charaktere aufbauen konnte, weder Mitleid, noch Sympathie oder sonst etwas. Der komplette Film ging wie ein Rausch an einem vorbei. Manchmal nahm er einen mit in die Welt von Drogen und Parties, manchmal in das Büro eines Brokers, in dem die Mitarbeiter die Kunden beschimpfen und ihnen mit gezielten Tricks das Geld aus der Tasche zogen.
Trotzdem war es beeindruckend zu sehen, wie die Schauspieler all diesen korrupten und drogensüchtigen Rollen Leben verleiht haben und seien wir mal ehrlich: Ein Film, der uns die kompletten Vorgänge an der Börse wie in einem Wirtschaftsstudium erklärt hätte, hätte niemandem interessiert und es hätte niemand verstanden!
Sollte ich also dieses Jahr entscheiden dürfen, wer einen Oscar bekommen würde, so würde ich sagen: Gebt den Schauspielern einen und hebt euch den für den besten Film für einen anderen auf!


